Jede Veröffentlichung hinterlässt beim Medien-Nutzer einen Eindruck vom Absender (dem Unternehmen oder der Marke).

Insbesondere ein Stellenangebot kann – wie eine Visitenkarte – sogar der allererste Kontakt sein, den ein Mensch mit einer Marke hat. Deshalb ist auch sie Bestandteil im Marketing-Mix.

Ganz gleich, wo sie veröffentlicht wird, die Anzeige hat eine Außenwirkung. Das Stellenangebot wirkt genauso wie eine Visitenkarte: Sie repräsentiert das Unternehmen – nicht nur bei möglichen Aspiranten, die als Bewerber in Frage kommen, sondern auch bei allen anderen Personen, die Kontakt mit dem Stellenangebot haben.

Das ist eine Chance, die jedes Unternehmen aktiv nutzen kann, um sein Image zu verbessern. Ganz besonders, weil es immer schwieriger wird, Fachpersonal zu gewinnen.

Aber liegt unter diesem Aspekt weiterhin die Verantwortung und Zuständigkeit ausschließlich bei der Personalabteilung?

Aus meiner Sicht ist die Stellenanzeige eine „Gemeinschaftsproduktion” von:

1. Fachabteilung
Sie stellt die Anforderung in Bezug auf Bedarf, Aufgabengebiet, Verantwortung, Umfeld und die Qualifikation!

2. Personalabteilung
Außerhalb von Aspekten wie Aufgabenbereich und Gehalt gewinnen die sogenannten Soft Skills für Bewerber immer mehr an Bedeutung:

• Wie nimmt die Öffentlichkeit das Unternehmen wahr (soziales Engagement, Umweltaspekte)?
• Wie sehen und ggf. bewerten Angestellte das Unternehmen?
• Gibt es Auszeichnungen/empfehlungen für das Unterenhmen als Arbeitgeber? Sind dazu Infos direkt in der Anzeige verlinkt?
• Wie ist es um Familienfreundlichkeit und Gesundheits-Angebote bestellt?
• Ist der Standort attraktiv für Arbeitnehmer?

Stellenangebote mit Herz repräsentieren Ihr Unternehmen besser und haben bei Bewerbern und anderen Stakeholdern mehr Erfolg.

3. Marketingabteilung (oder Kommunikationsagentur)
Nachdem alle inhaltlichen Informationen zusammengestellt sind, geht es um die Gestaltung und Außenwirkung des Stellenangebots: Format, Farbe, Bildauswahl und Größe spielen ebenso eine Rolle wie Gliederung, Wortwahl und Tonalität im finalen Text. Auch für die Stellenanzeige gelten die Vorgaben des Unternehmens für ein einheitliches Auftreten in der Öffentlichkeit (Corporate Identity) und ein wiedererkennbares Erscheinungsbild (Corporate Design). Kommunikations-Profis stimmen Text und Bild optimal aufeinander ab und binden die Anzeige in den Gesamtkontext des Unternehmens ein.

Bei der Selektion des richtigen Mediums, um die gewünschte Zielgruppe zu erreichen, sind Media-Experten gefragt. Auch die finden sich in der Regel in der Marketingabteilung oder einer externen Agentur. Da attraktive Bewerber immer schwieriger zu finden sind, reicht eine Platzierung in den klassischen Recruiting-Börsen oft nicht (mehr) aus. Marketing- und Kommunikations-Spezialisten liefern kreative Ideen, die darüber hinaus gehen.

Hat sich ein Interessent für die Bewerbung entschieden, vereinfacht eine Verlinkung im Online-Stellenangebot auf die Unternehmens-Website bzw. auf ein Karriereportal nicht nur das Prozedere für den Bewerber sondern auch die Bearbeitung im Unternehmen.

Alle Punkte erfüllt? Dann haben Sie Ihr Unternhmen als Absender von seiner besten Seite gezeigt, es dem Bewerber leicht gemacht und mit dem Stellenangebot als Visitenkarte Ihre Chance zur Außendarstellung bestens genutzt!

Mein Fazit: Damit die Stellenanzeige zur echten Visitenkarte des Unternehmens wird, ist die Zusammenarbeit mit Marketing-Spezialisten unerlässlich.

Wenn es in Ihrem Unternehmen keine Marketingabteilung gibt oder die optimale Abstimmung eines Stellenangebotes nicht möglich ist, wenden Sie sich an eine erfahrene Kommunikationsagentur. Ein Beratungsgespräch bringt oft hilfreiche Erkenntnisse: 0251 97993114!


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